Top Longboards für 2021

Die Suche nach dem richtigen Longboard oder Skateboard ist auf keinen Fall einfach. Es gibt eine Vielzahl diverser Faktoren zu beachten, wie schon skateboardgeruechte.de wusste, welche man nicht immer direkt bedenkt und somit beim Kauf häufig vergisst. Auch können Tests von bekannten Institutionen, wie der Stiftung Warentest enorm hilfreich sein, um das richtige Longboard zu finden. All das und was es sonst noch vor dem Kauf eines Longboards zu wissen gibt, kann in diesem Artikel gefunden werden.

Unsere 5 Vergleichssieger – Longboards in der Übersicht vorweg

Longboards von Playshion

PLAYSHION Longboard 39 Zoll, mit ABEC-9 Kugellagern, Drop-Through Freeride Skateboards Cruiser *
  • Das Deck ist 990mm x 230mm groß, gefertigt aus 8-Lagen-Ahornholz mit symmetrischem Design
  • Dank der Drop-Through Montagetechnik macht das Board gemütliches Cruisen und auch bietet mehr Stabilität für Anfänger
  • Durch die 70mm x 50mm SHR 78A Rollen gleitet das Board sicher über raueren Straßenbelag
  • Leichte 7-Zoll-Aluminium-Trucks mit ABEC-9 Kugellagern, Lenkung mit 90A Bushings

Die Marke Playshion ist bereits seit vielen Jahren für die Herstellung hochwertiger Skater-Produkte bekannt. Das liegt auf keinen Fall nur an gutem Marketing, nein, tatsächlich sind sich nahezu alle Kunden einig, dass es nichts an den Longboards von Playshion auszusetzen gibt.

Auch das Design der Longboards kann sich sehen lassen und zudem wird auch darauf geachtet, dass man das Board an den ganz eigenen präferierten Fahrstil anpassen kann. So können die Trucks und der Kingpin immer so eingestellt werden, dass der gewählte Fahrstil perfekt unterstützt wird. Vor einer Fahrt kann also entschieden werden, ob das Board lediglich als effektives Fortbewegungsmittel genutzt werden soll oder ob es sich um eine entspannte Tour handeln wird.

Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene hier kommt ein jeder auf seine Kosten. Dank der Drop-Through Montagetechnologie wird Anfängern mehr Stabilität geboten und dank der Räder mit einer Breite von 5cm sind die unterschiedlichsten Straßenvarianten einfach zu befahren. Alles in Allem kann hier gesagt sein, dass die über 2000 Kundenbewertungen auf Amazon mit einem Durchschnitt von fast 5 Sternen, mehr als nur verdient sind.

Longboards von Apollo

Apollo Longboard Nebula Special Edition Komplettboard mit High Speed ABEC Kugellagern inkl. Skate T-Tool, Drop Through Freeride Skaten Cruiser Boards *
  • Das Apollo Longboard Nebula, Qualität und Style vereint!
  • Das Deck ist 1016mm x 246mm (40 x 9,7inch) groß, gefertigt aus 8 Holzlagen, im modernen TwinTip Shape mit Dropthrough und Mini Double...
  • Die schwarzen 7inch (245mm breit) Longboard Achsen sind reversed und DT montiert, Lenkung mit 95A Bushings
  • Rollen: Durchmesser 70mm, Breite 51mm, Härte 78A, Farbe Weiss, Phosphoreszent (Leuchten im Dunkeln), Kugellager ABEC 9 RS

Beim Longboard von Apollo handelt es sich um ein Board, welches vor allem für Fans von modernem Design sehr gut geeignet ist. Insgesamt 24 verschiedenste Designs lassen sich hier finden und jedes einzelne davon glänzt mit einem schicken und zeitgemäßen Druck und einer angenehmen Form des Decks.

Neben den Änderungen in Sachen Design wird aber auch schnell die unterschiedliche Flexibilität des Boards auffallen. Das liegt daran, dass die Boards aus verschiedenen Materialschichten bestehen. So gibt es Boards aus Ahorn und Bambus, Fiberglas und Bambus, aber auch einfach nur Ahorn. Diese Schichten sorgen dafür, dass die Boards für unterschiedliche Gewichtsklassen der Fahrer geeignet sind. Entsprechend sollte hier bei jedem Design auch nachgelesen werden, ob das Board für das eigene Gewichtig wirklich geeignet ist.

Longboards von Funtomia

FunTomia Longboard Skateboard Drop Through Cruiser Komplettboard mit Mach1 High Speed Kugellager T-Tool mit und ohne LED Rollen - Flex 3 Bambus Ahorn *
  • Jetzt hast du Flex3 / 25 bis 68kg gewählt. Das Bambus-Ahornholz Longboard kann in 3 verschiedenen Flexstufen bestellt werden. / Wähle...
  • Eine symmetrisch gebautes Camber Longboard unterstützt die Flex und erleichtert das Fahren. Der Begriff Camber bedeutet, dass das...
  • Die Aluminium Achsen überzeugen durch viel Kontrolle im Lenkverhalten. Dank der Rollen mit 80A Rollenhärte, hat das Board die...
  • Drop-Through ist die Form der Achsenmontage, bei der die Achsen durch eine Aussparung im Deck hindurch von oben auf dem Deck...

Ein wirklich rasantes Board, welches sich durch Rollen mit einem Härtegrad von stolzen 80a und speziellen High-Speed-Kugellagern auszeichnet, kommt von der Marke Funtomia. Es Handelt sich dabei um eine Untermarke der S&S Sportartikel GmbH. Wie an der Rechtsform der Firma zu erkennen ist, handelt es sich um ein deutsches Unternehmen, welches entsprechend auch mit der weltbekannten deutschen Qualität daherkommt.

Laut Herstellerangaben sind die Boards für alle Fahrer mit einem Körpergewicht zwischen 25 und 110kg geeignet. Primär liegt das an den zwei Arten der Verarbeitung. Hier werden entweder 9 Schichten Ahornholz oder eine Mischung aus Ahorn, Bambus und Fiberglas genutzt.

Auch hier wurde wieder ein wahrer Publikumsliebling gefunden, denn über 600 Bewertungen auf Amazon berichten, fast einstimmig, von einem tollen Fahrerlebnis, guter Qualität und allgemeiner Zufriedenheit mit Hersteller und Produkt.

Streetsurfing Longboards

Streetsurfing Street Surfing Longboard Freeride 39", Design: Robot, Mehrfarbig, Zoll *
  • Original Streetsurfing Freeride-Longboard 39" (99cm lang) mit abgesenktem Deck durch "drop through"-Achsenaufhängung
  • aus wertigem 9-fach kanadischem Ahorn mit schwarzem Spray-Griptape auf der kompletten Oberseite mit Logoprint
  • in gelb pulverbeschichtete 7" Aluminium Trucks mit Logoprint, auffällige gelbe PU-Rollen (ø 70mm bei einer Breite von 50mm)
  • Premium-ABEC-9 Kugellager, sehr gutes Rollverhalten, max. Belastung: 100 kg

Auch Streetsurfing bietet ein Modell an, welches in diversen Tests und Vergleichen gut und sehr gut abschnitt. Hier fällt vor allem die Langlebigkeit des Boards auf, denn teilweise werden hier von zurückgelegten Strecken von über 150km berichtet. Auch nach solchen Strecken scheint das Longboard von Streetsurfing weiterhin keine Probleme zu machen.

Vor allem Anfänger kommen hier auf ihre Kosten und für den doch recht geringen Preis kann in erster Linie sehr gut getestet werden, wie genau man sich die eigenen künftigen Longboard-Touren vorstellt. Wer sich noch nicht sicher mit dem präferierten Fahrstil ist, der kann sich hier entspannt austoben und in Erfahrung bringen, ob man lieber kurvig unterwegs ist oder auf schnelle und effektive Art eine längere Strecke zurücklegen möchte.

Jucker Longboard „Hawaii“

Mike Jucker Hawaii Longboard Bambus MAKAHA *
  • Das JUCKER HAWAII Longboard MAKAHA ist mit seinem Bambus Deck eines der schönsten Longboards auf dem Markt.
  • Die Bambusschichten verleihen dem Board nicht nur eine optische Aufwertung sondern auch einen lebendigen Flex. Die Achsen sind...
  • JUCKER HAWAII Deck MAKAHA: Länge: 1067 mm / Breite: 229 mm / Material: 5 Schichten kalt gepresster, kanadischer Ahorn - 2 Schichten...
  • JUCKER HAWAII Allround Achsen: silber, sandgestrahlt / Hangerbreite: 180 mm / Breite außen: 250 mm / Baseplate: 50° / Lenkgummis:...

Zuletzt kommt ein Modell von Mike Jucker, welcher sich aus der Schweiz auf nach Hawaii machte. Diese Kombination ist vor allem deswegen relevant, weil man sowohl beim Anblick, als auch beim Fahren schnell bemerkt, dass die beiden unterschiedlichen Orte in dem Longboard vereint sind. Lockeres hawaiianisches Design und Fahrgefühl trifft hier auf hochwertige schweizer Handwerkskunst. Aus gutem Grund hat der Auswanderer sich in der Longboardszene einen Namen gemacht.

Zwei Außenlagen aus Bambus schützen die inneren Ahornschichten, welche unterschiedliche Variationen ermöglichen, bieten Lösungen für die unterschiedlichsten Gewichtsklassen. Für Fahrer von 65kg bis hin zu Fahrern mit einem Gewicht von 110kg wird hier ein jeder leidenschaftlicher Longboarder fündig. Vor allem die große Auswahl an Flexstufen machen es sehr leicht den eigenen Fahrstil perfekt zu unterstützen.

Neben der großartigen Verarbeitung fällt aber auch das Design auf, welches nicht nur durch den hawaiianisch aussehenden Druck direkt ins Auge sticht. Auch ist die Form nicht zwingend die von einem klassischen Longboard. Die Jucker Hawaii Boards sind an die in Hawaii sehr beliebten Surfbretter angelehnt und bieten neben großartiger Verarbeitung entsprechend immer ein gewisses Strandfeeling.

Gibt es Longboard Tests von bekannten Institutionen wie z.B. Stiftung Warentest?

Vor nahezu jedem teureren Einkauf sollte zunächst geprüft werden, ob es Tests von Stiftung Warentest oder ähnlichen Verbraucherinstitutionen gibt. Leider wird man hier bisher noch nicht wirklich fündig. Das liegt mitunter daran, dass die meisten Bauteile genormt sind und entsprechend oft nur wenige Unterschiede zwischen den einzelnen Boards festzustellen sind, sofern man darauf achtet, dass die richtigen Teile verbaut wurden.

Neben derartigen Tests kann aber vor allem auf Youtube und Amazon eine Menge an hilfreichen Informationen gefunden werden. Teilweise lassen sich zu einzelnen Modellen hunderte oder sogar tausende Bewertungen auf Amazon finden. Auch Youtube Videos zu den einzelnen Modellen sind sehr empfehlenswert, um eine Kaufentscheidung abzuschließen.

Sollten Videos, Bewertungen oder auch Vergleiche im Internet nicht ausreichen, um das perfekte Longboard zu finden, so lohnt es sich nun auch den Rest dieses Artikels zu lesen, denn hier werden nun alle wichtigen Teile des Longboards ausführlich erklärt und besprochen, um einen Fehlkauf auch wirklich sicher zu vermeiden.

6 Gründe für den Kauf eines Longboards

Longboards sind im Vergleich zu vielen anderen Fortbewegungsmitteln wahre Neuheiten. Dementsprechend ist es nicht gerade verwunderlich, dass man sich die Frage stellt, wieso überhaupt ein Longboard angeschafft werden sollte. Klar kann allerdings gesagt sein, dass es unzählige Gründe für diese Anschaffung gibt. Die 6 wichtigsten Anschaffungsgründe sind die folgenden:

  1. Kaum ein Fortbewegungsmittel bringt ein ähnliches Gefühl von Freiheit wie das Longboard. Ein solches Lebens- und Freiheitsgefühl kann nur selten zum geringen Preis eines Longboards erkauft werden. Entsprechend handelt es sich hierbei um eine Chance, welche man auf jeden Fall nutzen sollte.
  2. Zwar ist das Longboard nicht die einzige Möglichkeit, um schnell eine Strecke zurückzulegen. Niemand kann jedoch bestreiten, dass das Longboard dabei die Umwelt mit am wenigsten belastet. Lediglich die Entsorgung und die Herstellung des Boards könnten eine Belastung für die Umwelt darstellen. Geht man mit dem guten Stück also vorsichtig um, so wird die Umwelt es einem danken.
  3. Im Gegensatz zum Fahrrad oder einem Roller, hat man beim Longboardfahren immer die Hände frei. Dementsprechend ist es auch möglich beim Fahren ein Getränk zu genießen oder auch Photos zu schießen, ohne dabei ein nennenswertes Risiko einzugehen.
  4. Ein Longboard ist sehr handlich. Jedes Fortbewegungsmittel kennt seine Grenzen und kann an manchen Orten oder Wegteilen nicht verwendet werden. Ein Longboard wird dann einfach getragen und das stellt kein Problem dar. Fahrräder, Roller oder gar Autos sind in diesem Fall nicht wirklich angenehm und meist muss nach einem adäquaten Stellplatz gesucht werden.
  5. Auch lange Distanzen sind für die langen Bretter kein Problem. Dank dem Aufbau der Rollen können auch sehr lange Strecken und kilometerlange Touren mühelos gefahren werden. Derartige Vorteile sind sonst nur bei Autos und Fahrrädern bekannt.
  6. Touren mit Freunden sind spaßig und kommunikativ. Die Anstrengung beim Longboardfahren hält sich im Vergleich zu einigen anderen Fortbewegungsmitteln in Grenzen. Dementsprechend ist bei einer langen Longboard-Tour immer noch eine gute Konversation möglich.

All diese Gründe vergleichen in irgendeiner Art und Weise das Longboard mit anderen Möglichkeiten der Fortbewegung. Dennoch sollte erwähnt sein, dass das Longboard eigentlich nicht mit anderen Mitteln der Mobilität zu vergleichen ist.

Welche Longboards gibt es?

Wenn wirklich in irgendeiner Art und Weise verglichen werden soll, dann lohnt es sich am meisten einen Vergleich zwischen den verschiedenen Longboards zu ziehen. So gibt es die folgenden Arten von Longboards, zwischen denen man sich entscheiden kann:

Longboard Cruiser: Hierbei handelt es sich um Boards, welche für die angenehme Fahrt durch Dorf oder Stadt verwendet werden. Downhill-Fahrten mit einem Cruiser Longboard sind nicht für Anfänger zu empfehlen. Die Boards zeichnen sich durch ihre Länge zwischen 80 und 120cm aus.

Freestyle Cruiser: Eine eher seltene Unterart des Cruiser Longboards ist der Freestyle Cruiser. Hier wurde besonders darauf geachtet, dass Freestyle Tricks mit dem Board durchgeführt werden können.

Hybridboards: Das Hybrid ist perfekt für all diejenigen, die gerne tricksen beim Fahren. Vor allem Surfer und Skateboarder kommen hier meist auf ihre Kosten. Es handelt sich hierbei praktisch um nichts anderes, als ein sehr langes Skateboard mit einer langen Nose.

Citycruiser: Ein Citycruiser ist eine Unterart der Hybridsboards. Das Board ist hier nicht wirklich lang, hat dafür aber eine verhältnismäßig breite Standfläche. Das Board zeichnet sich durch extreme Wendigkeit aus und ist sehr gut geeignet für Freestyles.

Slalomboards: Das vor allem in der Schweiz sehr beliebte Slalomboard ähnelt sehr stark dem klassischen Skateboard. Weder Kick Nose, noch Kick Tail sind hier vorhanden, da die Achsen sehr schmal und ganz außen sind. Sowohl Stadtfahrten, als auch das Tricksen, wie mit einem richtigen Skateboard sind hier sehr gut möglich. Wer also bereits Erfahrung auf dem Skateboard hat, für den ist dieses Board sehr gut geeignet.

Downhill Boards: Wer Geschwindigkeit liebt und Wert auf lange Turns legt, der wird mit einem Downhill Board sehr gut bedient sein. Eng geschnittene Turns sind mit einem solchen Board leider nur schwierig machbar bzw. schlichtweg nichts für Anfänger. Rasantes Fahren von einem Hügel hinab sollte bei einem Downhill Board im Vordergrund stehen.

Drop Through Longboards: Bei dieser Art der Longboards handelt es sich um eine Art, welche sich primär durch die Art der Montage unterscheidet. Die Achse wird hier von oben durch das Brett montiert. Dadurch sind die Boards meistens extrem stabil und ermöglichen nahezu jede Fahrtechnik. Vor allem Anfängern wird ein Drop Through Board meistens empfohlen.

Drop Down Longboards: Im Gegensatz zum Drop Through Board wird die Achse beim Drop Down Board ganz normal von unten angeschraubt. Hier ist der nennenswerte Part die Tatsache, dass die Standfläche nach unten geneigt ist und sich somit extrem knapp über dem Boden befindet. Cruisen und Carven sind die beiden Techniken, welche am meisten von Drop Down Boards profitieren.

Top Mount Boards: Das Top Mount Board ist heutzutage der Industriestandard. Hier ist also nur wenig zu nennen, da es sich um die gängigste Bauart handelt, welche bei den meisten der oben genannten Arten verwendet wird.

Double Drop Longboard: Das Double Drop Board ist eine combination aus dem Drop Down Board und dem Drop through Board. Hier wird eine Achse von oben und eine Achse von unten verschraubt.

Das Deck des Longboards

Die Größe und das Material des Decks, also der Standoberfläche, bei einem Longboard entscheidet meist darüber, wie das Longboard letztlich verwendet werden kann. Vor allem für diejenigen, die vor haben das Board auch für die einfache Fortbewegung durch Stadt oder Dorf zu verwenden, spielt das Deck eine wichtige Rolle.

Die Größe des Decks ist wichtig

Auf keinen Fall sollte die Größe des Decks unterschätzt werden, in seiner Bedeutung. Denn am Ende ist es nicht das Material, sondern die Größe, welche darüber entscheidet wo und wie mit dem Board gefahren werden kann. So gibt es Größen bzw. Längen, welche primär für das Cruisen und entspannte Fahren geeignet sind oder auch Größen, die auf das Tricksen und Downhill-Fahren ausgelegt sind.

Kleine Longboards

Von kleinen Longboards spricht man meisten bei einer Größe zwischen 28 und 32 Zoll. Diese Boards haben zwei verschiedene Arten der Verwendung. Kinder können mit einem solche Board ihre ersten Erfahrungen sammeln, sollte man nun als Erwachsener anfangen wollen Longboard zu fahren, so sollt erst mit einem größeren Board geübt werden. Erst nach einiger Erfahrung sollte als erwachsener Mensch nochmal auf ein kleines Board gestiegen werden.

Mittelgroße Longboards

Longboards mit einer mittleren Deckgröße eignen sich für fast alle Fahrer. Diese Größe bzw. Länge beträgt hier 32 – 42 Zoll. Der Vorteil ist hier, dass fast alle Longboards in dieser Größenordnung hergestellt werden und zudem auch die meisten Fahrstile unterstützen. Egal welcher Test oder Vergleich zu Rate gezogen wird vor einem Kauf, die meisten Boards werden unter diese Kategorie fallen.

Große Longboards

Unter die Longboards mit großem Deck fallen alle Boards mit einer Länge von mehr als 42 Zoll. Diese Boards sind eigentlich nur für große Fahrer geeignet, können je nach Laune aber auch als Downhill Boards verwendet werden, selbst wenn man nicht sonderlich groß ist.

Der Flex eines Longboards

Wer sich schon öfter mit dem Thema Longboards oder Skateboards auseinander gesetzt hat, der wird wissen, dass die sogenannte Flexstufe eines Longboards extrem wichtig ist, um den eigenen Fahrstil zu unterstützen. Beim Flex (abgeleitet vom englischen Wort „Flexibility“) handelt es sich um die Flexibilität, Dehnbarkeit bzw. Nachgiebigkeit des Decks. Das heißt letztlich nichts anderes, als dass das Deck sich stärker oder weniger stark biegt, je nach Flexstufe des Boards.

Kann sich das Deck sehr stark biegen, so werden Knöchel und Knie sehr gut geschont und es ist möglich näher am Boden zu fahren, anstatt weit vom Boden entfernt zu sein. Durch diese Verlagerung der eigenen Position ändert sich auch der Schwerpunkt des Körpers auf dem Longboard. Hierdurch lässt sich leichter die Balance halten. Ein sehr flexibles Board ist entsprechend vor allem für Fahrten durch Dörfer, Städte oder andere Orte mit eher schwierigem Untergrund geeignet. Natürlich kommt es auch sehr stark auf die eigenen Vorzüge, den Fahrstil und die Erfahrung auf dem Brett an, welche Flexstufe man am Ende wählt.

Hohe Flexstufe für Cruising durch die Stadt

Vor allem diejenigen, die das Longboard als effektives Fortbewegungsmittel verwenden möchten, somit also durch Städte und Füßgängerzonen fahren wollen, werden (nach Aussagen von Skateboardgeruechte) meist auf ein Board mit hoher Flexstufe zurückgreifen. Nur wenige Situationen sprechen wirklich gegen ein Longboard mit viel Flex, somit kann hier also auch eine klare Empfehlung für Anfänger ausgesprochen werden.

Wenig Flex für rasante Fahrten

Ist man Teil der Downhill Szene, so ist vielleicht doch eher ein Board zu empfehlen, welches über weniger Flex verfügt. In diesem Fall ist ein steifes Longboard einfach die bessere Wahl, da hier schnell und vollkommen ohne Verzögerung gelenkt werden kann. Entspannte Touren durch die Stadt werden mit einem derart Steifen Longboard jedoch nicht wirklich entspannt sein, da sämtliche Schläge aus dem Boden direkt auf den gesamten Körper übertragen werden.

Ist ein Kicktail beim Longboard sinnvoll?

Beim Kicktail handelt es sich um den leicht nach oben geneigten Teil auf Skate- oder Longboard, welcher sich an den äußeren Seiten des Decks befindet. Besonders häufig wird der Kicktail für Tricks verwendet, aber auch beim Überwinden eines höheren Bordsteins kann ein Kicktail durchaus hilfreich sein.

Anfänger sind meist noch nicht auf einen Kicktail angewiesen, da Tricks allgemein eher selten von Anfängern durchgeführt werden. Auch das Überqueren von Hindernissen mit dem Kicktail ist nicht zwingend einfach und somit keine Option, mit der sich Anfänger wirklich häufig beschäftigen. Ist man sich jedoch sicher, dass man lange Zeit mit dem Longboarden verbringen wird, so ist es sinnvoll sich bereits von Anfang an ein Longboard mit Kicktail zuzulegen, um sich auch die etwas schwierigen Kniffe direkt beizubringen.

Longboardfahrer mit viel Erfahrung greifen in den meisten Fällen auf ein Longboard mit Kicktail zurück, da hiermit die Erfahrung sehr gut belohnt wird und effektiveres Fortbewegung ermöglicht werden kann.

Dies ist bei der Longboard Achse zu beachten

Was es beim Kauf des Decks zu beachten gibt, sollte nun klar sein. Als nächstes ist dann natürlich auch die Wahl der Achsen bzw. der Trucks von enormer Bedeutung. Diese Wahl hat man nicht zu treffen, wenn man ein bereits fertiges Board kauft. Ansonsten ist die Wahl der Achsen mindestens so entscheidend wie die Wahl des Decks, denn auch hier werden die Fahreigenschaften massiv beeinflusst.

Es gibt verschieden breite Achsen, welche darüber entscheiden, ob das Longboard zum entspannten Cruisen geeignet ist oder ob es sich um ein Downhill Board handelt. Auch müssen die Achsen an die Breite des Decks angepasst werden. Hier kann in der Regel eine Achse verwendet werden, welche zwischen 5 und 7cm kürzer ist in der Breite, als das Deck.

Zwar hat man als Longboardfahrer die Wahl zwischen Achsen mit Standard Kingpin und Achsen mit Reverse Kingpin, jedoch geht die Empfehlung ganz klar an Achsen mit Reverse Kingpin. Hier wird meist von einem deutlich angenehmeren Fahrverhalten berichtet, welches so nicht möglich wäre, ohne die Reverse Kingpin Achse. Vor allem die Hohe Beweglichkeit und die Möglichkeit der präzisen Ausführung von Lenkmanövern fällt bei Reverse Kingpin Achsen besonders auf.

Zwar können Standard Kingpin Achsen durchaus auch so angepasst werden, dass der Fahrkomfort sich ähnlich gestaltet, wie bei einer Reverse Kingpin Achse, jedoch ist dies ein zusätzlicher Aufwand, welcher keineswegs notwendig ist und zudem auch keinerlei Vorteile mit sich bringt.

Die richtigen Rollen dürfen nicht vergessen werden

Achse und Deck sind in ihrer Wichtigkeit nicht zu unterschätzen, aber kaum ein Teil ist so wichtig, wie die Rollen des Longboards. Es handelt sich hierbei ganz klar um die direkte Verbindung zur Straße und ohne die Rollen könnte das Longboard noch nicht einmal fahren. Über die Qualität und die richtige Wahl für den eigenen Fahrstil entscheiden vor allem der Durchmesser der Rollen, die Härte der Rollen und die Form der Rollen.

Die richtige Form für Longboard Rollen

In der Longboard Szene sind vor allem zwei verschiedene Arten von Rollen sehr beliebt. Dabei handelt es sich zum einen um Rollen mit harter Kante und zum anderen um Rollen mit abgerundeter, weicher Kante. Rollen mit harter Kante sind ganz klar die beliebtesten Rollen unter den Longboardern und sind entsprechend auch am meisten vertreten.

Abgerundete Rollen sind vor allem bei den Skateboardfahrern sehr beliebt und haben es dann natürlich auch früher oder später in die Longboardszene geschafft. Für Anfänger auf dem Longboard sind diese Rollen auf keinen Fall geeignet. Auch Profis sind eigentlich besser mit harten Kanten bedient. Lediglich Skateboard Veteranen werden den ein oder anderen Vorteil finden, wenn sie mit weichkantigen Rollen fahren.

Wie hart sollten die Rollen sein?

Der Härtegrad der Longboard Rollen ist von zwei Faktoren abhängig – Persönliche Präferenz und eigenes Körpergewicht. Weichere Rollen haben den Vorteil, dass sie Stöße, sowie auch Unebenheiten sehr stark dämpfen können. Das bedeutet, dass vor allem entspannte Fahrten durch die Stadt enorm gefördert werden.

Die freie Wahl hat man beim Härtegrad der Rollen jedoch nicht, denn das eigene Körpergewicht ist schon fast der wichtigere Faktor, wenn es um die Wahl der Rollen geht. Eine Unterteilung der Härtegrade angepasst an das Körpergewicht des Fahrers sieht folgendermaßen aus:

  • Weniger als 60kg Körpergewicht: Härtegrade 78a – 80a
  • 60 – 80kg Körpergewicht: Härtegrad 80a – 83a
  • Mehr als 80kg Körpergewicht: Härtegrad 83a – 86a

Wer sich für Rollen mit dem falschen Härtegrad entschieden hat, der wird dies schnell merken, denn wer zu schwer für die eigenen Rollen ist, der wird schnell an Geschwindigkeit verlieren, da ein deutlich zu hohes Gewicht auf die Rollen drückt. Zudem wird der Untergrund deutlich spürbarer. Ist man zu leicht für die eigenen Rollen, so kann es sein, dass man die Rollen nicht stark genug auf den Boden drückt, um ein angenehmes Fahrerlebnis zu erhalten.

Durchmesser der Rollen richtig aussuchen

Die richtige Größe der Rollen eines Longboards ist recht leicht gefunden. Hier ist eine einfache Faustregel sehr hilfreich: Die Größe der Rollen sollte an die Größe des Decks angepasst werden. Ein kleines Deck ist also am besten bedient mit kleinen Rollen, ein großes Deck ist gut bedient mit großen Rollen und so weiter.

Zwar kann ein großes Deck auch mit kleinen Rollen bestückt werden, jedoch ist das eher suboptimal und bringt keinerlei Vorteile mit sich. Bestückt man allerdings ein kleines Deck mit großen Rollen, so kann dies sogar gefährlich werden, da die Rollen beim Carven an die Unterseite des Decks kommen können. Bei solchen sogenannten Wheel-Bites kommt es zu einem abrupten Stoppen und sofern dies nicht gewollt ist, ist der ein oder andere Sturz kaum zu vermeiden.

Wie bei so vielen anderen Teilen des Longboards ist auch hier der Präferenzfaktor gegeben, welcher letztlich über die Größe der Rollen entscheidet. Folgende Richtlinien sind jedoch zu beachten:

Kleine Decks: Bei Board unterhalb der 32 Zoll Marke, sind Rollen mit einem Durchmesser von 60 – 68mm zu empfehlen.

Mittelgroße Decks: Ein Deck zwischen 32 und 42 Zoll sollte mit Rollen bestückt werden, welche sich zwischen einem Durchmesser von 68 und 72mm befinden.

Große Decks: Bei derart großen Boards ist man als Fahrer mit allen Rollen oberhalb von 72mm Durchmesser gut bedient. Letztlich kommt es hier dann wieder auf die persönlichen Präferenzen an.

Wer die Möglichkeit hat sich ein wenig auszuprobieren, der sollte dies auf jeden Fall auch tun, denn auch weniger Millimeter können einen großen Unterschied in Sachen Fahrgefühl machen. Das optimale Fahrgefühl zu erreichen ist auf keinen Fall einfach und bedarf einer Menge Tests.

Das Kugellager als letztes Teil für das perfekte Longboard

Alle oben genannten Teile eines Longboards sind schon fast mit ihrer ganz eigenen Wissenschaft verbunden. So ist es beim Kugellager zum Glück nicht. Diese gilt es lediglich sauber zu halten, um einen häufigen Neukauf zu vermeiden. Wer sich für an hochwertiges Kugellager entscheidet, der wird sich darüber freuen können, dass das Kugellager wahrscheinlich mehrere Jahre halten wird und nur mit wenig Aufwand verbunden ist.

 

Letzte Aktualisierung am 11.04.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API Der Preis ist möglicherweise inzwischen geändert worden und auf dieser Seite nicht mehr aktuell