Geschichte des Longboards - Longboard-Vergleich

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Ob Longboard Anfänger oder Fortgeschrittener, beginnt man sich für eine Sportart zu begeistern, möchte man schnell auch etwas zur Geschichte rund um das neue Lieblingshobby wissen. Longboarden ist trendy, top aktuell und beliebt. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Menschen auch für die Anfänge des Longboardens interessieren. Wir zeigen Ihnen hier die interessante Geschichte hinter dem Hobby auf vier Rollen. Eine Vergangenheit, parallel zur Weltgeschichte, mit vielen überraschenden Wenden und spannenden Fakten. Oder wussten Sie schon, dass das Longboard der Vorgänger des Skateboards war?
Das und vieles mehr haben wir für Sie kurzweilig aufgearbeitet:

 

Die Geschichte des Longboards

beginnt in den USA der 1960er Jahre. Während sich John F. Kennedy mit der Deeskalation der Kubakrise abmühte wurde einigen Surfen unweit von Beverly Hills in Santa Monica und Venice bei schlechtem Wellengang langweilig. Kurzerhand montierten sie Achsen und Rollen unter ihre Surfboards und eroberten die hügeligen Bergstraßen Kaliforniens.

Der Sport auf dem Brett boomte anfangs stark und fand viele begeisterte Nachahmer. Innerhalb kurzer Zeit schwappte der neue Trend vom Golden State Kalifornien an die Ostküste der USA.

Leider hielt die Begeisterung nicht lange und so geriet der Sport beinahe in Vergessenheit. Glücklicherweise wurde der junge Sport in Europa stark gefördert und so entwickelten sich nach und nach auch einzelne Disziplinen wie zum Beispiel das Downhillfahren heraus. Besonders beliebt war Longboarden in der Schweiz und Frankreich, aber auch in Deutschland und den Niederlanden. Nach kurzer Zeit kehrte der Sport zurück über den Atlantik nach Kanada und die Vereinigten Staaten und gewann dort schnell wieder an Popularität. Erste Events wurden organisiert, um den Bekanntheitsgrad zu vergrößern und talentierte Longboardfahrer und -fahrerinnen zu fördern. Belohnt wurden die Sportler mit Preisgeldern, häufig aber auch mit neuen Produkten. Die ersten Teilnehmer schützten sich durch Helme, die ihr Gesicht komplett bedeckten und durch resistente Ganzkörperlederanzüge. Mit der Zeit wurden die Bretter verkürzt und es entwickelte sich die Disziplin Skaten bzw. Skateboarden heraus. Wieder erlebte der Boom um die Longboards einen Rückgang, da Skaten zunächst durch spektakuläre Stunts in den sogenanten Halfpipes jede Menge Zuschauer anlockte und Longboarden den Rang ablief.
Halfpipes sind wie der englische Name schon sagt „Halbröhren“, gebaut meist aus Metall oder Beton. Diese Sportanlage dient diversen Sportarten, vorwiegend Snowboard, Skateboard und Stuntscooter als Ausgangsbasis für artistische Manöver. Im olympischen Bereich ist die Halfpipe mittlerweile offiziell anerkannt.

 

Longboards heute

Nachdem das Longboard zunächst also wieder in den Hintergrund gerückt war, erfreut es sich in den letzten Jahren einer rasant wachsenden Fan-Gemeinde. Das Hobby auf vier Rollen ist der neue Trendsport. Das liegt daran, dass Longboards in den letzten Jahren wieder enorm populär geworden sind. Immer mehr Menschen teilen die gemeinsame Leidenschaft auf einem Board über Straßen und durch Parks zu fahren. Eine breite Altersgruppe von 14-65 trägt die neue Begeisterung für den lässigen, urbanen Sport. Nicht zuletzt hat das Longboard durch berühmte Youtuber in den letzten Jahren enorm an Bekanntheit gewonnen. Getragen wird dieser Trend unter anderem auch durch die hochmodernen Actionkameras. Diese ermöglichen das Filmen und Teilen von Tricks und spannenden sowie actiongeladenen Kurzfilmen. Die Faszination dafür ist ungebrochen. Über Social Media Portale wie Facebook, Twitter oder Youtube können Fans aus aller Welt miteinander in Kontakt treten und sich gegenseitig über die neusten Entwicklungen austauschen. Nicht selten enstehen so langfristige Freundschaften auf Basis eines gemeinsamen Hobbys.

 

Weiterführende Links zur Geschichte des Longboards :


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